Durchs Münsterländchen nach Eilendorf
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Routenbeschreibung
Aachener Fahrradsommer. Einstieg am Vennbahnweg in Eilendorf möglich.
„Auf rund 26 Kilometern bietet dir diese Runde einen spannenden Mix aus Kultur, Natur und Geschichte. Unterwegs lernst du den wunderschönen Vennbahnweg kennen, der auf der Trasse einer ehemaligen Bahnstrecke verläuft und dir eine wahrhaft genussvolle Fahrt bietet.
Du startest am Bahnhof „Rothe Erde“ und somit mitten im Zentrum der ehemaligen Aachener Großindustrie. In dem hier ansässigen Hüttenwerk wurde einst im großen Stil Stahl hergestellt. Die Produktion wurde allerdings bereits 1926 als Folge des Ersten Weltkriegs eingestellt. Wusstest du, dass nach der Schließung der Hütte die vorhandenen Schuttberge als „Original Aachener Rothe Erde“ für Sportplätze in ganz Europa verkauft wurden? Das alte Stadion von Borussia Dortmund wurde sogar danach benannt. Wer gern Rad fährt, freut sich aber vor allen Dingen über ein anderes Relikt aus der alten Zeit: die Bahntrasse, die mitten durch das Gelände verläuft. Denn die ehemalige Vennbahn ist heute ein Radweg – genaugenommen sogar einer der längsten und schönsten Bahntrassen-Radwege Europas. Wenn das mal nicht gut losgeht!
Wie es weitergeht, verrät der Name dieser Tour: Zunächst folgst du dem Vennbahnweg ins schöne Münsterländchen. Dieses hat übrigens rein gar nichts mit dem bekannten Münsterland zu tun. Seinen Namen bekam die schöne Landschaft von der Reichsabtei Kornelimünster, nach der auch der Münsterwald, der Münsterbach und das Naturschutzgebiet Münsterbusch benannt sind.
Vom Vennbahnweg aus kannst du einen herrlichen Ausblick auf das Münster genießen – oder du schaust es dir wenig später in Ruhe aus der Nähe an.
Nun verlässt du den Vennbahnweg und radelst durchs schöne Indetal in Richtung Eilendorf. Dabei kommst du an der Komericher Mühle vorbei. Sie ist ein weiterer Zeitzeuge, der dich an die industrielle Vergangenheit der Region erinnert, denn sie lieferte die Energie für die Metall- und Tuchindustrie längst vergangener Zeiten. Durch den schönen Brander Wald – das größte Naturschutzgebiet Aachens – erreichst du Deltours Erb, einen der ältesten Höfe Eilendorfs. Hier gibt es einen Hofladen, der dich „zum Shoppen“ einlädt. Wenig später radelst du am alten jüdischen Friedhof Eilendorfs vorbei, der etwas versteckt abseits vom Radweg gelegen ist. Hier stehen noch ein gutes Dutzend alter Grabsteine von jüdischen Familien, von denen die meisten Opfer des Holocaust wurden.
Vom ruhig gelegenen „Prunkweg“ aus hast du eine wunderbare Aussicht auf Aachen. Und genau dort geht es nun hin: Durch Eilendorf hindurch erreichst du wieder den Vennbahnweg, dem du noch für ein paar Kilometer bis zum Ausgangspunkt der Tour am Bahnhof Rothe Erde folgst.“
Quelle: Fahrrad in Aachen![]()
Schwierigkeit: Mittelschwer
Distanz: 28,1 km
Höhendifferenz: 220 m
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